Monochrome in the streets

Ich habe mich 15 Jahre lang mit Musik beschäftigt, bevor ich im Oktober 2015 zur Fotografie kam, auf Grund der Empfehlung eines Arztes „einfach mehr spazierenzugehen”. Eine Stunde später hielt ich meine erste Kamera in den Händen. Durch die Fotografie habe ich die Möglichkeit meine persönliche Perspektive auf Szenen und Gegenstände des Alltags festzuhalten, wodurch die Bilder mehr und mehr zu einem Medium meiner Kommunikation mit der Welt werden. Es ist für mich zu einer Notwendigkeit geworden meine Emotionen und Ideen durch meine fotografischen Arbeiten anderen Menschen nahe zu bringen. Dabei stellt gerade die Verschiedenheit der Rückmeldungen zu den einzelnen Arbeiten für mich persönlich den größten Reiz meiner Arbeit dar.

Zu Beginn meiner fotografischen Tätigkeit war ich zunächst damit beschäftigt alles zu fotografieren, was mir vor die Nase kam. Zahlreiche farbenprächtige Bilder waren oft das Resultat, mit dem ich anfangs auch zufrieden war. Was sich jedoch schnell ändern sollte. Wenngleich die Qualität der Bilder zunahm, spürte ich jedoch schnell das Bedürfnis mich auf bestimmte Stilrichtungen zu spezialisieren, um meine Kompetenzen in diesen Bereichen auszubauen und vertiefen zu können. Dabei wurde schnell deutlich, dass ich meine Vorliebe in der Architektur, Street- und Landschaftsfotografie fand, nicht zuletzt dadurch, dass die Resultate die mir am meisten zusagten Brücken, Wasser und die Menschen der Stadt Hamburg waren.

Seit dem Sommer 2016 habe ich dann meine Vorlebe für die schwarzweisse Fotografie entdeckt und festgestellt, dass ich mich an dieser Ästhetik nicht so schnell sattgesehen habe, wie bei den Farbbildern. Daraus erschließt sich, dass mittlerweile mehr als die Hälfte meiner Bilder in monochrome erscheinen.
—Alexander Schönberg

— – —

Monochrome in the streets
by Alexander Schönberg

more at 35photo

— – —